Weiß wie Schnee

Befolgen Sie diese Tipps, damit Ihre weiße Wäsche sauber und strahlend bleibt.

Sind Sie besorgt, dass Ihre weißen Kleidungsstücke und Bettwäsche ihren Glanz verlieren könnten? Keine Sorge – mit der richtigen Pflege können Sie alle klassischen Fallstricke beim Waschen weißer Wäsche vermeiden. Ob Sie nun Flecken entfernen, Vergilbungen beseitigen, Farbabrieb vermeiden, Mischwaschgänge mit weißen und farbigen Textilien durchführen, spezielle Stoffe pflegen, Heimtextilien aufhellen oder all das zusammen möchten – hier sind Sie genau richtig.

 

Beginnen Sie mit dem Sortieren

Weiße Textilien müssen je nach Art unterschiedlich behandelt werden. Sortieren Sie Ihre weißen Wäschestücke anhand der Pflegehinweise nach der empfohlenen Temperatur und achten Sie darauf, reine Weißwäsche und Weiß-Buntwäsche nicht zu vermischen.

 

Erwägen Sie ein spezielles Reinigungsmittel

In den meisten Fällen reicht ein Allzweckwaschmittel aus, um Ihre weiße Wäsche zu reinigen. Sie können jedoch auch ein spezielles Waschmittel wählen, das speziell für weiße Wäsche entwickelt wurde. Diese Waschmittel haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie die Weiße verstärken und ein Vergilben verhindern.

 

Bleichen oder nicht bleichen?

Wir verbinden Chlorbleiche oft mit makelloser Weiße, aber Bleichmittel birgt auch gewisse Risiken, darunter Vergilbung. Milde Bleichmittel, die für weiße Textilien geeignet sind, sind ein guter Kompromiss, ebenso wie Waschmittelverstärker. Wenn Sie Flecken entfernen möchten, weichen Sie Ihre Kleidung vor dem Waschen eine Stunde lang in einer Mischung aus weißem Essig und Wasser ein. Für die gezielte Fleckenentfernung, beispielsweise von gelben Schweißflecken, gibt es nichts Besseres als Backpulver. Mischen Sie etwas Wasser zu einer Paste, tragen Sie diese auf den Fleck auf und lassen Sie sie 30 Minuten einwirken. Schrubben Sie den Fleck vorsichtig mit einer alten Zahnbürste oder einem sauberen Tuch und waschen Sie das Kleidungsstück dann wie gewohnt.

 

Blau zur Rettung!

Wenn Ihre weiße Wäsche aus irgendeinem Grund grau oder gelb geworden ist, verlieren Sie nicht die Hoffnung. Bläuungsmittel oder Wäscheblau ist ein Bleichmittel, das gelbliche Verfärbungen und Trübungen entgegenwirkt und weiße Kleidung wieder in ihrer ursprünglichen Reinheit erstrahlen lässt. Fügen Sie es sparsam (es handelt sich schließlich um ein Pigment) gemäß den Anweisungen über das Weichspülerfach hinzu.

 

Wählen Sie den richtigen Zyklus

Bestimmte Waschmaschinen bieten einen „Weißwäsche“-Zyklus an, der in der Regel mit einer höheren Temperatur und einer längeren Waschdauer verbunden ist. Ob dieser Zyklus für Ihre Weißwäsche geeignet ist, hängt jedoch von den Pflegehinweisen auf dem Etikett ab. Überprüfen Sie diese daher unbedingt, bevor Sie sich für diesen Zyklus entscheiden. Wenn auf dem Etikett ein Schonwaschgang oder niedrigere Temperaturen angegeben sind, sollten Sie entsprechend vorgehen. Empfindliche Kleidungsstücke wie Spitzenwäsche müssen möglicherweise von Hand gewaschen werden.

 

Trocknen Sie es richtig

Weiße Wäsche sollte am besten in der Sonne getrocknet werden, da deren bleichende Wirkung für zusätzlichen Glanz sorgt (übertreiben Sie es jedoch nicht, da übermäßige Sonneneinstrahlung zu Vergilbung führen kann). Wenn Sie keine Wäscheleine im Freien haben, können Sie Ihre weiße Wäsche entweder auf einem Wäscheständer im Haus trocknen oder bei niedriger Temperatur im Wäschetrockner trocknen, sofern dies gemäß den Angaben auf dem Pflegeetikett zulässig ist. Achten Sie darauf, dass die Wäsche vor der Lagerung vollständig getrocknet ist.

 

Weitere Tipps zur Pflege Ihrer Lieblingskleidung und -bettwäsche finden Sie in unserem Bereich „Besondere Stoffe“.

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